Impuls: für mich. für dich. fürs Klima.

Bewegen heißt: Verantwortung übernehmen!

Im Rahmen der Kampagne „bewegen!“ lädt der KDFB alle Zweigvereine und Gruppen dazu ein, sich vom 27.09. – 04.10.2020 an der KDFB-Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima.“ zu beteiligen. Frauenbundfrauen übernehmen Verantwortung für Klimagerechtigkeit und machen ihr Engagement für die Umwelt sichtbar.

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Tu Gutes und rede darüber!

Gruppen wählen für ihre Vor-Ort-Aktionswoche einen von vier Bereichen aus: Mobilität, Konsum und Ernährung, Müllvermeidung oder Grüne Oasen.

Während der Aktionswoche und darüberhinaus, bitten wir Sie uns mit Bildern und Informationen zu Ihren Aktivitäten zu versorgen: bundesverband@frauenbund.de

Zum Abschluss der Aktion wird im Rahmen einer Prämierung bei der Bundesdelegiertenversammlung des KDFB (23. – 24.10.2020) je eine Gewinnergruppe pro Themenbereich ausgelost. Es erwarten Sie attraktive Preise!

Aktionsleitfaden

Aktionsleitfaden "für mich. für dich. fürs klima"

Lesetipps

#MyHaushalt erschienen im tredition Verlag

In diesem Buch werden viele praktische Tipps vorgestellt um im Kleinen einen vielleicht großen Beitrag zum Schutze der Natur zu leisten. “Ganz allgemein gesagt geht es um mehr Wertschätzung der Güter, die uns zur Verfügung stehen, um einen nachhaltigen Umgang mit ihnen und vor allem um solidarisches, menschliches und achtsames Verhalten im Miteinander. Und so spielen in der Diskussion über die Nachhaltigkeit und das Handeln während und nach der Corona-Pandemie gesellschaftliche Werte, Kultur, Spiritualität und Religion ebenfalls eine Rolle.” so Frau Tarras (stellv. bkh-Bundesvorsitzende) zu Ihrem Buch. Das Buch kann über den tredition Verlag bestellt werden.

Aktionsideen

Leitungswasser ist ein hervorragender Durstlöscher und steht kostengünstig zur Verfügung. Kein Lebensmittel wird in Deutschland so sorgfältig kontrolliert wie Trinkwasser. Bieten Sie im Zweigverein Leitungswasser in hübschen Glaskaraffen an. So zeigen Sie Ihren Gästen, dass Sie klimabewusst handeln. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie mitgebrachte Flaschen kostenlos an sogenannten Refill-Stationen mit frischem Leitungswasser auffüllen. In Deutschland finden Sie 5.200 solcher Stationen: https://refill-deutschland.de (Text aus KDFB engagiert Ausgabe 8+9/2020, S. 20)

Stellen Sie Bienenwachstücher selbst her, und nutzen Sie sie statt Frischhaltefolie in der Küche. Die Tücher lassen sich in beliebiger Größe und Form gestalten und eignen sich für alle Lebensmittel außer für rohes Fleisch. Sie sind langlebig und umweltfreundlich. Eine Anleitung finden Sie zum Beispiel unter www.youtube.com/watch?v=_Tu-Bt0cpal 

In Deutschland gibt es mehr ungenutzte Althandys als Einwohner*innen. Um die in den Geräten enthaltenen Rohstoffe dem Recycling zuzuführen, sammelt der VerbraucherService Bayern (VSB) ausrangierte Handys und Smartphones. Bis zum 18. März 2021, dem Weltrecyclingtag, können Mobiltelefone in den VSB-Beratungsstellen abgegeben werden.

Mit der Spenden unterstützt der VSB den Aufbau einer Schule in Afrika. Die gesammelten Geräte werden erfasst, überprüft und anschließend fachgerecht recyelt oder zur Weiternutzung aufbereitet. Gespeicherte Daten werden wo nötig in einem zertifizierten Prozess gelöscht. Die Sammlung erfolgt im Rahmen der Sammelaktion von Telekom und Teqcycle, die mit dem Blauen Engel für umweltfreundliche Mobiltelefon-Rücknahmesysteme ausgezeichnet ist. (Text aus KDFB engagiert Ausgabe 8+9/2020, S. 20)

  • Verwenden Sie im Garten torffreie Blumenerde: Torf wird in Mooren abgebaut. Moore binden große Mengen an Treibhausgasen, die bei der Torfgewinnung freigesetzt werden und in die Atmosphäre gelangen.
  • Nutzen Sie regionale Materialien für die Gestaltung Ihres Gartens . Der dekorative Findling am Eingang zum Garten oder die Holzterrasse am Haus: Informieren Sie sich darüber, wo die Materialien herkommen und entscheiden Sie sich für regionale Hölzer und Steine als Dekorations- oder Baumaterialien. So vermeiden Sie weite Transportwege und die dabei entstehenden CO2-Freisetzung.
  • Wasserstellen im Garten: Durch Wasserstellen im Garten, die sowohl von Vögeln als auch von Insekten genutzt werden, unterstützen Sie den Erhalt der Artenvielfalt.
  • Regenwasser nutzen: Sammeln Sie im Garten Regenwasser und verwenden Sie es zum Wässern Ihrer Pflanzen. Die meisten Pflanzen freuen sich über das weiche Gießwasser und Sie sparen Trinkwasser.
  • Verwenden Sie im Garten organischen Dünger, der seine Nährstoffe gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum an die Pflanzen abgibt. Mit Kompost und Hornspänen bzw. Horngrieß können Sie viel Pflanzen gut versorgen. Lassen Sie alle 2-3 Jahre Ihren Boden untersuchen – so können Sie feststellen, welche Nährstoffe enthalten sind. Eine übermäßige Düngung schwächt Ihre Pflanzen und führt zu einer Freisetzung von Treibhausgasen.
  • Keine technische Aufrüstung im Garten: Jedes ausrangierte elektrische Gartengerät spart Energie und vermeidet den Ausstoß von Kohlendioxid. Ein Laubbläser z.B. verbraucht Energie, verbreitet Lärm in der Nachbarschaft und schadet dem Bodenleben. Der Griff zu Besen, Harke oder Rechen schont die Umwelt und erspart den Gang ins Fitness-Studio.
  • Nutzen Sie die Kraft der Sonne: Es gibt eine Vielzahl von solarbetriebenen Lichtquellen oder Wasserspielen, die zur Verschönerung Ihres Gartens beitragen. Bei günstiger Sonneneinstrahlung tagsüber können Solarlampen nachts bis zu 12 Stunden Licht spenden.

Bieten Sie ein Frühstück mit Lebensmitteln an, die einen geringeren Treibhausgas-Ausstoß verursachen. Eine Einkaufsliste für ein Frühstück (oder eine Brotzeit) finden Sie in der Arbeitshilfe für klimabewusste Ernährung auf unserer Kampagnen-Website.

Eine andere Variante: Regionales Frühstück

Bieten Sie ein regionales Frühstück an, bei dem alle angebotenen Lebensmittel aus einem Umkreis von maximal 50 km stammen. Bei Kaffee und schwarzem Tee ist das natürlich nicht möglich. Wenn Sie diese anbieten möchten, greifen Sie auf FairTrade-Produkte zurück, z.B. den KDFB-Kaffee von Gepa und dem Diözesanverband Regensburg. Oder wie wäre es mit einem Kräutertee, der zum Beispiel aus einem Klostergarten oder einem Hofladen in der Umgebung stammt? Informationen zu regionalen Lebensmitteln bietet der VerbraucherService Bayen im KDFB.

Online-Bestellungen verursachen an vielen Stellen Treibhausgasemissionen: Die Lieferung der Ware zu den Kund*innen, die häufigen Retouren, die großen Verpackungsmengen entwickeln sich bei immer stärker zunehmenden Bestellungen zu einer starken Belastung der Umwelt. Außerdem tut ein lebendiger Einzelhandel den Städten gut, er trägt zur Lebensqualität im Ort bei. Überlegen Sie gemeinsam: Haben Sie in letzter Zeit Waren online bestellt? Was waren die Gründe? Wie können Sie den lokalen Handel unterstützen? Wo können Sie, vielleicht auch gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden auf die lokalen Geschäfte aufmerksam machen?

Laden Sie Vertreter*innen der kommunalen Verkehrsplanung in Ihren Zweigverein zum Thema „Klimafreundlich mobil auf dem Land“ ein. Bitten Sie um Informationen zu vorhandenen Mobilitätskonzepten oder geplanten Angeboten.

Ein funktionierendes Beispiel ist das Dörpsmobil in Klixbüll, ein Carsharing-Modell, das für den ländlichen Raum entwickelt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.doerpsmobil-sh.de/ und Bericht im Tagesspiegel. Unterhalten Sie sich auch mit anderen Gruppen aus Ihrer Kommune über diese Ideen, vielleicht finden Sie gute Kooperationspartner, mit denen Sie Ihren Ort „bewegen“ können.

Die Stadt Neumarkt hat in Kooperation mit der Eine Welt Station des Eine Welt Ladens Neumarkt e.V. einen pädagogischen Klimaparcour entwickelt. Mehr Infos und Materialien zum Klimaparcour

Lebensmittel und sonstige Verbrauchsmaterialien für den Haushalt können auch unverpackt eingekauft. Zum Transport kann man sich sehr gut eine wiederverwendbare Alternative nähen oder nutzen Sie den KDFB-Obstbeutel.

Oder probieren Sie doch einfach mal andere Produktformen aus, z.B. Haarseife statt Shampoo in der Plastikflasche. Tut der Umwelt und den Haaren gut! Produkte dieser Art gibt es mittlerweile immer häufiger auch abseits vom Bio-Laden.

Foto: Diözesanverband Köln

Durch die Kontaktbeschränkungen wurden wir alle ins kalte Wasser geworfen und mussten uns mit der Durchführung von Videokonferenzen vertraut machen. Für Berührungsängste blieb wenig Zeit, wir haben die Herausforderungen gut gemeistert und konnten uns so trotz Corona austauschen. Auch wenn wir uns darauf freuen, uns bald wieder persönlich zu treffen, können wir überlegen, zu welchen Gelegenheiten wir die Videokonferenz weiterhin nutzen wollen, um lange Anreisen zu Terminen zu vermeiden, die man ab und zu auch virtuell abhalten kann.

Ein weiterer Pluspunkt: Eine Videokonferenz ermöglicht Frauen, die wegen Geschäftsreisen, der Betreuung von Familienangehörigen oder aus anderen Gründen nicht bei einem Live-Termin dabei sein können, die Teilnahme.

Projekte wie die Klima-Kollekte können in jedem Fall unterstützt werden.

Veranstaltungen

29.09.2020: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – Brot und Brotaufstriche Mittwoch

30.09.2020: Klimaschutz im Zweigverein – verantwortungsbewusst planen * nachhaltig feiern Donnerstag

01.10.2020: Plastikfrei leben – Tipps für den Einstieg in ein müllreduziertes Leben

Die Aktionswoche im beim Frauenbund St. Benno in München.

Ein Bildungstag zu nachhaltigem Handeln und verantwortungsbewußtem Umgang und Schutz der Erde – im Kleinen und im Großen, mit vielen praktischen Tipps. Zur Anmeldung

Die Schwerpunkte bei diesem Rundgang liegen auf den Themen Kosmetik, Handy, Fleisch und Kleidung. Anmeldungen beim Diözesanverband Würzburg

Unter dem Motto „Stück für Stück Gutes tun –  für mich, für dich, fürs Klima“ hat sich der KDFB Zweigverein Opfenbach mit den Kindern vor Ort von „Plant-for-the-Planet“ zusammengeschlossen und so den lokalen Wochenmarkt um zwei weitere Stände ergänzt. Der Zweigverein näht bereits seit vielen Jahren diverse Taschenarten aus Stoffspenden – mittlerweile wurde die Palette natürlich um Mund-Nasen-Bedeckungen erweitert. Den Erlös spenden die Frauenbundfrauen dann komplett an kirchliche oder soziale Einrichtungen.

Foto: Maria Luise Stübner

Das Aktionspaket

Nur solange der Vorat reicht!

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Hintergrund

Die KDFB-Aktionswoche „für mich. für dich. fürs klima“ soll anderen Menschen zeigen, dass der Klimaschutz uns ein ernstes Anliegen ist und sie zum Mitmachen einladen. Wir wollen deutlich machen, dass Klimaschutz in der Gemeinschaft auch Spaß macht! Und nicht zuletzt wollen wir die Gelegenheit nutzen, uns in der Aktionswoche Gedanken darüber zu machen, in welcher Welt wir zukünftig leben wollen und wie wir zur Gestaltung dieser Zukunft beitragen können. Die Zwangspause, die das Corona-Virus uns 2020 verordnet hat, lässt vielleicht auch Raum für ganz neue Überlegungen und kreative Ideen. Gerne können Sie eigene kreative Ideen umsetzen oder Aktivitäten einbringen, die Sie auch schon in der Vergangenheit durchgeführt haben – hier ein paar Ideen:

Mobilität
  • Wir sammeln Fahrradkilometer und sparen dadurch Autofahrten ein

  • Wir informieren uns über Mobilitätsangebote in der Kommune (Bürgerburs, Anrufsammeltaxi, …), probieren sie aus und informieren darüber

Konsum und Ernährung
  • Wir unterstützen den lokalen Handeln und vermeiden Online-Bestellungen

  • Wir veranstalten eine Tauschbörse (Kleidung, Pflanzen, Bücher, …)

  • Wir drehen ein Kochvideo für ein vegetarisches Rezept und verbreiten es über unsere Facebook-Seite

  • Wir versuchen, bei uns vor Ort eine Lebensmittel-Retter-App zu etablieren

Müllvermeidung
  • Wir informieren über unser gutes Leitungswasser und sprechen mit der Kommune über die Einrichtung von öffentlichen Trinkwasserbrunnen

  • Wir kaufen Obst und Gemüse unverpackt und verwenden den wiedervendbaren KDFB-Obstbeutel

Grüne Oasen
  • Wir pflanzen einen Baum

  • Wir nehmen Kontakt mit der Gemeinde oder der Kommune auf und begrünen einen Ort in der Gemeinde und übernehmen die Patenschaft dafür

  • Wir gestalten einen Gottesdienst zum Thema „Wald“

weitere Themen:

Eva Begon
2020-09-24T16:14:00+02:00